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250-Kilo-Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

BISCHOFSWIESEN/Stanggaß – Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaften haben am Montagabend von 18 bis 21 Uhr zusammen mit der Polizei, der Gemeinde Bischofswiesen, dem Landratsamt und der Freiwilligen Feuerwehr die Entschärfung einer bei Hangsicherungsarbeiten nach einem Murenabgang am Maximiliansleitenweg auf Höhe des Aschauwegs freigelegten britischen 250-Kilo Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg abgesichert. Die Einsatzkräfte legten zunächst einen Absperr-Radius von 300 Metern fest, erweiterten ihn dann auf einen halben Kilometer und reduzierten ihn dann wieder auf 300 Meter.

48 Feuerwehrleute, 22 Rotkreuzler und zehn Polizisten waren rund drei Stunden lang gefordert, wobei die Organisationen eine gemeinsame Einsatzleitung am nahen Autohaus Köppl an der Aschauerweiherstraße einrichteten, wo auch der neue Einsatzleitwagen des Roten Kreuzes positioniert wurde. Die Feuerwehr informierte per Lautsprecher-Durchsagen; die betroffene Bevölkerung des insgesamt nur dünn besiedelten Gebiets musste zügig ihre Häuser verlassen und konnte sich während der Entschärfung im Gasthaus Brennerbräu aufhalten; das Rote Kreuz musste eine nicht mehr gehfähige betroffene Frau liegend mit dem Rettungswagen der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden evakuieren. Insgesamt registrierten die Rotkreuzler 38 Erwachsene und vier Kinder in der Sammelstelle im Brennerbräu, wobei sich neben den Sanitätern und Betreuungshelfern der BRK-Bereitschaften auch drei Krisenberater des BRK-Kriseninterventionsdienstes (KID) um die zum Teil verunsicherten Leute kümmerten, bis der chemische Zeitzünder gegen 20.40 Uhr durch den Kampfmittelräumdienst gesprengt war und keine Explosionsgefahr mehr bestand.

Das Rote Kreuz stellte die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe und war mit seinen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) Transport Süd und Nord der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften Ainring, Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing, einem regulären Berchtesgadener Rettungswagen und der Berchtesgadener Notärztin vor Ort.

Quelle: BRK BGL