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Heimische Kinder beim Jugendrotkreuz-Bezirkswettbewerb erfolgreich
Diesjähriges Themenmotto „Bayern“: Reichenhaller Bambinis schaffen es beim Spiel- und Spaß-Parcours auf den ersten Platz

Die heimischen Jugendrotkreuz-Ortsgruppen waren beim Bezirkswettbewerb unter dem diesjährigen Themenmotto „Bayern“ in Markt Indersdorf bei Dachau erfolgreich: Die Bambinis aus Bad Reichenhall belegten beim Spiel- und Spaß-Parcours den ersten und beim Themen-Parcours den dritten Platz; die Altersstufe 3 aus Berchtesgaden schaffte es beim Spiel- und Spaß-Parcours auf dem achten Platz und beim Themen-Parcours auf den zehnten Platz. Rund 330 Kinder und Jugendliche sowie 200 Betreuer aus ganz Oberbayern trafen sich drei Tage lang, um in verschiedenen Disziplinen und Wissenstests ihre Kräfte zu messen. Der Spaß stand wie immer an erster Stelle.

Auf dem Gelände des Indersdorfer Schulzentrums wurden ein Zeltlager, eine Feldküche für die Versorgung der vielen Teilnehmer, ein Sanitätsdienst und eine Steuerungszentrale mit Computern und Druckern eingerichtet. Die Wettbewerbe fanden auf zwei gleichzeitigen Parcours an verschiedenen Stationen im Freien statt. Wegen vorhergesagter Gewitter wurden umfangreiche Ausweichmöglichkeiten in der Mittelschule und der Turnhalle vorbereitet. Dass der JRK-Bezirkswettbewerb einer der größten Wettbewerbe in Europa ist, betonte auch BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka: „Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung. Das liegt daran, dass in Oberbayern 21 Kreisverbände sind, so viele wie sonst nirgendwo!“

Nach der Anreise der Kinder und Jugendlichen am Freitag eröffneten Bürgermeister Franz Obesser und der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath abends den Bezirkswettbewerb, anschließend folgte der Kreativteil. Am Samstag fanden dann die Wettkämpfe statt. In vier Altersgruppen traten die Jugendlichen aus allen Landkreisen Oberbayerns in den verschiedenen Themengebieten gegeneinander an: Erste Hilfe, Rotkreuzwissen, Allgemeinwissen sowie in den Fragen rund ums Jahresthema „Bayern“. Spielerisch wurden Wissen abgefragt, die Geschicklichkeit gefordert und Kräfte gemessen. In einem Kreativteil wurde auch gebastelt. „Die Themen waren breit gefächert: Es wurde Heimatwissen rund um Bayern abgefragt, eine Station beschäftigte sich mit Hände waschen und desinfizieren, später musste ein Theaterstück vorbereitet und aufgeführt werden. Außerdem standen Maßkrug-Stemmen, Dreibein-Rennen, Hula-Hoop-Reifen im Kreis weitergeben ohne den Boden zu berühren, Nageln, ein Haus löschen, bayerische Begriffe erklären und das Innere einer kleinen Salzbreze herausbrechen auf dem Programm“, berichtet Betreuer Fabian Westermeier aus Berchtesgaden. Ein Shuttlebus brachte die Kinder und Jugendlichen zur Station „Erste Hilfe“ in der Nähe des Marktplatzes. Möglichst realitätsnah wurde dort die Erstversorgung von Verletzten nach einem Motorradunfall dargestellt und selbstverständlich geprüft.

Jugendleiter Benjamin Sanchez war sehr zufrieden: „Das war das beste Wochenende meines Lebens. Mein Team, die vielen Helfer, auch von anderen Gemeinschaften sind auf vollen Touren gelaufen und wir wollen keine Sekunde davon missen!“

Hier ist ein Video vom Wettbewerb hinterlegt: https://vimeo.com/131987180